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Bouldering
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Keine andere Spielform des Kletterns ist auch nur annähernd so dynamisch und ballistisch wie das Bouldern. Der Fokus liegt tief und die Konzentration ist enorm hoch, wenn sich dann im Bruchteil einer Sekunde alles entlädt, an einem einzigen Zug. Ja es gibt Felsrouten die bestehen aus einem einzigen Zug, und sind obendrein auch noch sehr logische, nachzuvollziehende und ästhetische Linien. Zum Beispiel eine kurze und glatte Wand, mit nur zwei Griffen zu Beginn und einem weiteren ganz weit oben. Dieser eine Zug zum oberen Griff ist so schwer und so weit, es bedarf einer hohen Anstrengung, einer Explosion. Oft probiere ich an einer solchen Stelle, unaufhaltsam und mit allen zu mobilisierenden Kräften, eine Stunde lang. Danach muss ich mich hinlegen und ein Nickerchen machen. Geistige wie körperliche Belastungen sind enorm. Eine Erfüllung!
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Gesucht gefunden. Zu Hause in den Alpen. Foto © A. Hechenberger
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Western Australia. Ein spezieller Kraft-Platz, für die Ureinwohner und auch für uns.
Foto © U. Loskot
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Auf besagter Paradiesinsel im indischen Ozean. Foto © U. Loskot
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Rundherum ist alles flach, bis auf zwei ähnliche Berge, die sich ebenfalls aus einem Granitstück aufbauen. Foto © U. Loskot
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Trotz ungünstiger klimatischer Bedingungen, schwül und heiss, ist es eine reizvolle Sache an den ungewöhnlichen Felsformationen hoch zu klettern. Fotos © U. Loskot
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Die Felsoberfläche bildet nur sehr wenige Griffe. Fotos © U. Loskot
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Um nach oben zu gelangen fordert es einem einen einzigartigen Kletterstil ab, stemmen, drücken, viel Reibungskletterei, die Felsflächen gegeneinander ausspielen ... Fotos © U. Loskot
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Obwohl die Naturlandschaft vom Menschen sehr wenig überformt ist glaubt man, in einem perfekt angelegten botanischen Gartenzu sein. Die unmittelbare Nähe zum Meer tut ihr übriges dazu und man fühlt sich wie im Paradies, als Hauptdarsteller in einem fiktiven Film.
Fotos © U. Loskot
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Explore
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Das Entdecken von neuen Kletterspots und die damit verbun-denen Reisen waren in den letzten Jahren ein sehr zentrales Thema. Oft hänge ich vor Karten, studiere Fotos aus Büchern und dem Internet und versuche herauszufiltern, ob sich eine Reise lohnen würde. Es waren immer herrliche Erlebnisse. Nicht nur weil die unbekannten Felsen lockten und auch ziemlich überzeugten, auch weil es immer spannend ist eine Fahrt ins Blaue zu wagen, neue Gesichter und unbekannte Landschaften zu sehen und sich vom Moment leiten zu lassen.
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Auch zu Hause gehe ich viel auf Entdeckungsreisen. Zum Beispiel im Sommer locken die Blockfelder im Inneralpinen.
Foto © A. Hechenberger
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Ein Diamant im indischen Ozean. Riesige Granitfelsen in bizarren Formationen liegen an wundervollen Sandstränden, dahinter drückt ein dichter und üppig vegetierender Dschungel und davor liegt das Meer mit seinen Riffen wo sich die Wellen überschlagen. Wenn man dort ist, viel-leicht auch noch das Boulder und Wellenreiten liebt, schwebt man auf Wolke sieben.
Foto © U. Loskot
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Im Bush von Western Australia. Spähend auf und im Auto, auf der Suche nach dem perfekten Blockfeld. Fotos © P. Thomas
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DWS
(Deep Water Soloing)
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Es ist eine spezielle Form des Kletterns, vielleicht die purste. Es gibt kein Seil, keine Haken und Gurte, nichts was dich behindert und selbst wenn du in die Höhe steigst, droht keine harte Lan-dung am Boden. Vielmehr wartet die größte Matte der Welt, um dich sanft in Empfang zu nehmen. Es ist ein Gefühl von Freiheit, in der Höhe zu hängen und unbekümmert wie ein Vogel zu sein.
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In England, bei meinem ersten wirklichen DWS (Deep-Water-Soloing) Trip. Tim Emmett und Mikey Robertson zeigten uns was gespielt ist. Für 4 Tage waren wir dort. Es fühlte sich an wie ein Monat, weil so viel uns Unbekanntes passierte. Hier springe ich von oben runter, um mir die Angst zu nehmen und Selbstvertrauen für die Zukunft zu tanken. Fotos © A. Hechenberger
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Fotos © A. Hechenberger
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In Mallorca, das Mecca des DWS’ln. Einen Monat nach dem Englandtrip war ich wie berauscht. Ich wollte es unbe-dingt wieder tun. Vielleicht bei etwas wärmeren Wassertem-peraturen (Weichei).
Foto © C. Dobner
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Ich schrieb Miquel Riera, er lebt auf Mallorca, eine e-mail und er schickte mir Fotos von einer Wahnsinns -Felswand. Ich fragte nach den Höhlen und Überhängen die im Hintergrund zu sehen waren. Irgendwie konnten wir uns nicht verständigen. Egal. Es dauerte nicht lange und ich war dort, mit meinen englischen Freunden. Mit der kühnen englischen „dort haun wir uns rein“ Mentalität und meinem Boulderauge eröffneten wir viele neue Routen. Es war der Start für weitere DWS-Reisen und für eine neue Ära im Klettersport. Heute wird DWS’ln immer populärer, auch wenn es für die breite Masse etwas zu wild ist. Foto © C. Dobner
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Surfing
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1994 habe ich aufgehört zu Klettern und dachte es würde für immer sein. Meine Freunde lachten uns sagten, warte nur, in ein paar Monaten taugt‘s dir wieder. Für mich war auf jeden Fall klar, ich muss einen Freund in Hawaii besuchen und mich unbedingt in die Wellen schmeissen. Natürlich hab ich mit dem Klettern wieder begonnen. Doch wenn es im späten Frühjahr immer wärmer wird, dann juckt es mich, und ich hänge die Klettersachen an den Nagel, repariere mein Surfbrett und los geht’s.
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Indonesien. Wir hatten nie Zeit zum Fotografieren, dafür waren die Wellen viel zu aufregend. Außerdem hatten wir keine wasserdichte Box für die Kamera um nahe genug an das Geschehen heran zu kommen. An einem Tag, die Wellen waren sehr schwach und vom Wind verblasen, stellte sich Coop mit der Kamera bis zum Bauch ins Wasser und schoss ein paar großartige Fotos.
Fotos © C. Roberts
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Kalbarri, Western Australia. Wegen seinen schreienden „Tuberides“ ein berühmt berüch-tigter Wellenreitplatz. Nicht an diesem Tag. Es wehte starker Wind und die Wellen waren viel, viel flacher als normal. Trotzdem ein schönes Erlebnis. Foto © P. Thomas
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Lifestyle
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Wenn ich auf Reisen bin, in fernen Ländern oder zu Hause, auf der Suche nach dem perfekten Blockfeld, der perfekten Welle. Menschen kennenlernen, Landschaften, mit Freunden zusammen sein…
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Im indischen Ozean, wo es sich gut „lifestylen“ lässt … Fotos © U. Loskot
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Im indischen Ozean, wo es sich gut „lifestylen“ lässt … Fotos © U. Loskot
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Abendstimmung - das Kochen beginnt. Nicht selten sind wir dabei im Freien.
Foto © A. Hechenberger
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Skiing
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In den letzten Jahren ist das Skifahren zu meiner großen Leiden-schaft geworden. Ich weiß gar nicht, wie ich all die herrlichen Winter verpassen konnte und das Weite suchte, irgendwo in der Sonne des Südens. Umso glücklicher bin ich jetzt. Im Winter gibt es sowieso nichts auch nur annähernd so edles, wie einen tief verschneiten Berg mit Skiern hinunter zu fliegen. Ali, wir kennen uns schon seit vielen Jahren, war immer schon sehr viel im Win-ter unterwegs. Er kennt die Berge die mit Skiern ideal zu bestei-gen und vor allem auch zu befahren sind. Zusammen ziehen wir los um Neues zu entdecken und den Traum zu leben. In Salzburg sind die Bedingungen gewaltig gut. Immer viel frischer Pulver, verschiedenste Gebirgsstöcke und alle in wenigen Autominuten zu erreichen.
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Beim Aufstieg. Foto © K. Loskot
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Mittagspause und der bevorstehende Genuss der zu unseren Füssen liegenden Abfahrt treiben das Fieber in die Höhe. Wir sind „drauf“. Foto © K. Loskot
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Schweres Material ist beim Hinaufgehen etwas mühsam, das Tempo nimmt ab. Beim Herunterfliegen, das Tempo nimmt zu, ist man dafür in einer anderen Welt.
Foto © K. Loskot
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Auf schmalem Weg, kurz vorm Aufreißen, oder zieht es doch wieder zu?
Foto © K. Loskot
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Poster zum Buch: 190x250 mm in hoher Auflösung (300 dpi)
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Download High Res (300 dpi) Rechtsklick - Ziel speichern unter
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